Episode 150

[Das letzte Mal bei Hand aufs Herz]

[Alexandra hält Jens eine Pistole an den Bauch und er gibt ihr den Autoschlüssel]

Jens: Und was jetzt?

Alexandra: Los.

Ben: Du hast mein Wagen zurück gebracht, man danke.

Ronnie: Dein Wagen? Der gehört doch jetzt mir. Den hab ich doch gestern gewonnen. Ab heute geh ich auch auf diese Schule hier. Is nett hier.

 

[Intro]

 

[Schulhof]

 

Ben: Das is jetzt nen schlechter Scherz, oder? Der geht hier nicht im Ernst zur Schule?

 

Ronnie: Hast Du ein Problem damit?

 

Ben: Allerdings. Du gehörst nicht auf die Pestalozzi, du gehörst in den Knast. Pass mal auf du Luftpumpe. Wenn du keinen Stress willst, gibst Du mir sofort die Autoschlüssel zurück.

 

Luzi: Du hast nicht ernsthaft die Nacht mit diesem Freak durchgemacht?

 

Sophie: Was geht Dich das an?

 

Ronnie: Du hast das Rennen verloren, also gehört der Mustang mir. Deal ist Deal.

 

Ben: Das war aber kein fairer Deal. Wenn ich gewonnen hätte, hättest Du mir ne geklaute Karre

untergejubelt.

 

Ronnie: Reg dich ab, Du hast ja nicht gewonnen. Also ist doch alles in bester Ordnung, oder? Und Du kannst mein Wagen hier jetzt wenigstens jeden Morgen auf dem Parkplatz bewundern. Dann is der Abschiedsschmerz nicht ganz so krass, hmm. Komm wir gehen. [Ronnie geht mit Sophie weg]

 

Ben: Ey, wir sind hier noch nicht fertig.

 

Luzi: Man, es bringt doch eh nix. Lass ihn.

 

Ben: Das werd ich mit Sicherheit nicht tun. Nicht bevor ich mein Auto zurück habe.

 

[In Jens´Auto]

 

Jens: [Alexandra bedroht ihn immer noch mit der Pistole] Alexandra, ich kann verstehen, wie Du dich fühlen musst, wenn ich die Zeit zurück drehen könnte…

 

Alexandra: Spar Dir deine billigen Phrasen. Das macht Franziska auch nicht wieder lebendig. Und Du bleibst schuldig.

 

Jens: Wo fährst Du denn überhaupt mit mir hin?

 

Alexandra: Das wirst Du schon sehn. Wir sind gleich da.

 

Jens: Ich mach das hier jetzt nicht mehr mit. Ich bleibe jetzt einfach stehen. Und steige aus dem verdammten Auto aus.

 

Alexandra: Gib Gas oder ich schieße.

 

Jens: Wenn Du jetzt schießt, und wir im Graben landen, dann bist Du genauso tot wie ich.

 

Alexandra: Wenn Du wüsstest wie egal mir das ist.

 

[Schulhof]

 

Ronnie: Du kapierst anscheinend genauso langsam wie Du Auto fährst, hmm. Das Schätzchen gehört mir.

 

Sophie: Gut, das dauert hier ja anscheinend noch nen bisschen, also wenn Du hier fertig bist, gehst Du am besten zur Jäger, zur Sekretärin und die sagt Dir dann wo Deine Kurse sind. Ich geh schon mal vor. [Sophie geht]

 

Ronnie: Weißt Du was? Ich komm gleich mit. [Ben hält ihn fest]

 

Ben: Irrtum. Die Schlüssel.

 

Ronnie: Du gibst echt keine Ruhe, oder? Okay, ich will mal nicht so sein. Ich geb dir ne Chance.

 

Ben: Wie Chance?

 

Ronnie: Du kannst dein Auto zurückgewinnen. Aber dann machen wir nochmal ein Rennen.

 

Luzi: Hey, du willst dich doch nicht noch mal auf den Scheiß einlassen?

 

Ben: Wenn ich damit mein Mustang zurück gewinne.

 

Ronnie: Willst Du dein Glück diesmal mit nem Mountainbike versuchen, oder hast Du noch was PS stärkeres?

 

Ben: Lass dich überraschen, diesmal siehst du nur meine Rücklichter.

 

Luzi: Das kannst du doch nicht machen. Man das kann doch nicht dein ernst sein.

 

Ronnie: Kluges Mädchen. Siehst du, nicht mal deine Freundin traut dir zu dass du gewinnst. Vielleicht solltest du lieber sie ins Rennen schicken. [Ronnie geht]

 

Timo: Kann mir mal jemand sagen von was für `n Rennen der quatscht und warum er dich für Bens Freundin hält. Hallo ich rede mit euch. [Schweigen ist auch ne Antwort.]

 

[Schulflur]

 

Bea: Es is´ nur `n regionaler Radiosender aber die haben unsern Auftritt gehört in Hamburg und jetzt wollen die unbedingt `n Interview machen.

 

Michael: Und schicken `n Team hierher?

 

Bea: Nein, wir sollen zu denen in den Sender und vielleicht ein Lied singen.

 

Michael: Ahh nicht dass ihr noch berühmt werdet im Radio.

 

Ingrid: Guten Morgen.

 

Bea: Morgen.

 

Ingrid: Sie wissen nicht zufällig ob Frau Lohmann inzwischen aufgetaucht ist.

 

Bea: Nein keine Ahnung.

 

Michael: Ich weiß es auch nicht. [Bea und Michael gehen, während Ingrids Blick hilfesuchend auf Julian fällt]

 

Julian: Tut mir leid vielleicht hat sie ne Freistunde.

 

Ingrid: Nein hat sie nicht! Ihr Kurs wartet schon unbeaufsichtigt und außerdem ist ein neuer Schüler hier den sie als Tutorin hätte einweisen sollen, ein…Ronnie Peters. Den musste ich jetzt in seinen Kurs bringen.

 

Julian: Ah da fällt mir ein Frau Lohmann erwähnte gestern dass sie Zahnschmerzen hat, vielleicht ist es über Nacht schlimmer geworden und sie ist zum Arzt gegangen.

 

Ingrid: Das hätte sie mir wirklich mitteilen können. [Ingrid geht.]

 

[Flashback Anfang: Julian: Es gibt ja noch den Prozess, die beiden werden ihre gerechte Strafe schon kriegen. Alexandra: Gerechte Strafe? Was die getan haben, dafür gibt es keine gerechte Strafe. Kein Urteil dieser Welt macht meine Schwester wieder lebendig. Julian: Lass die Justiz ihre Arbeit machen und versuch die ganze Sache zu vergessen. Alexandra: Ich soll meine Schwester einfach vergessen? Julian: So meinte ich das nicht. Alexandra: Doch, genau das meintest du. Du kanntest Franziska ja nich´, sie ist dir egal und du willst dich nicht länger mit dem lästigen Thema auseinandersetzen. Flashback Ende. Julian greift zum Handy]

 

[Aula]

 

Emma: Und das ist in etwa die Story von diesem Musical und nachdem sie den Song gesungen haben küssen sie sich, also happy-end mäßig wenn du verstehst.

 

Bodo: Aha, happy-end mäßig. Du und Jenny.

 

Emma: Ja. Ich meine nein, natürlich nein. Ahm…ähm…das ist aus rein künstlerischen Gründen, mhhh, ein Bühnenkuss.

 

Bodo: Sah aber verdammt echt aus.

 

Jenny: Scheint wir waren gut.

 

Bodo: Ziemlich, aber also was ich echt nicht wusste dass es in dem Musical um zwei Frauen geht.

 

Emma: Ja geht es ja auch nicht, also Jenny hat bloß…Timos Part gespielt. Als Probe weil ich mir nicht sicher war wegen den Einsätzen.

 

Bodo: Aha, mhm, unsicher.

 

Jenny: Er glaubt uns nicht.

 

Emma: Nicht?

 

Bodo: [verneint] Aber die Geschichte hat mir gefallen.

 

Jenny: Ok. Besteht die Möglichkeit dass du ahm vielleicht vergessen könntest was du grade eben gesehen hast?

 

Bea: Hey. Was kuckt ihr mich so an? [Vielleicht weil du einmal pünktlich bist?] Hab ich eine geheime Mission unterbrochen?

 

Bodo: Gar nich´. Wir haben uns schon gefragt ob die Probe ausfällt.

 

Emma: Ja äh weil keiner kommt.

 

Jenny: Äh sie wissen nicht zufällig wo die andern bleiben?

 

Bea: Die werden schon noch kommen, aber was machen sie hier? Bisher konnten wir sie für unsere AG nich‘ begeistern.

 

Jenny: Das stimmt, bis jetzt nicht. Aber…ich hab’s mir anders überlegt. Also, wenn sie nichts dagegen haben…dann würde ich gerne mitmachen.

 

Bea: Prima, herzlich willkommen.

 

[Treppenhaus]

 

Ben: Nach dem Rennen hat sich dieser Penner mit meinem Mustang aus dem Staub gemacht und wir beide sind fast verhaftet worden weil das Auto, mit dem Ronnie angetreten ist, nämlich geklaut war.

 

Timo: Alter da hast du dich aber ganz schön abziehen lassen.

 

Ben: Tz.

 

Timo: Moment mal, sagtest du grade „IHR seid fast verhaftet worden“?

 

Ben: Ja, Luzi war auch dabei. Deswegen kam Ronnie doch erst auf die Idee dass wir zusammen sind.

 

Luzi: Was natürlich völliger Quatsch ist.

 

Ben: Genau. Luzi ist auch nur eingestiegen weil sie mich von dieser Aktion abhalten wollte.

 

Timo: Und du bist trotzdem losgefahren? Pass mal auf, wenn du blöd genug bist illegale Autorennen zu fahren okay, dann ist das deine Sache aber wenn du da meine Freundin mit reinziehst…

 

Luzi: Also so Kamikaze war’s jetzt auch nicht.

 

Timo: Na toll, super! Dann hat er dich vielleicht nicht gegen ne Wand gefahren aber wie er selbst sagt…wärt ihr fast in ner Zelle gelandet.

 

Ben: Ja ist ja gut, war doof, ok? Das nächste Mal halt ich Luzi da raus.

 

Luzi: Das nächste Mal? Du willst nicht ernsthaft nochmal an so `m Rennen teilnehmen?

 

Ben: Keine Ahnung, es steht ja auch alles noch gar nicht fest. Ah ich muss zu Chemie. [Ben rennt die Treppen hoch.]

 

Luzi: Man Ben im Ernst, keine Rennen mehr!

 

Timo: Lass ihn doch. Versprich du mir lieber dass du dich nicht mehr in Gefahr bringst wegen ihm.

 

Luzi: Tja, sicher.

 

Timo: Wenn ich so was höre krieg ich echt Angst um dich. Eine Welt ohne Luzi Beschenko wär doch ganz schön trostlos. [Luzi erinnert sich an den Kuss mit Ben.]

 

Luzi: Du brauchst dir echt keine Sorgen um mich machen, versprochen. [Luzi geht ebenfalls, Timo bleibt etwas ratlos zurück.]

 

[Aula]

 

Emma: Das Interview soll noch heute Nachmittag stattfinden?

 

Bea: Jaaa, ich hab schon einen Bus organisiert.

[Luzi und Timo kommen in die Aula]

 

Emma: Wir kommen ins Radio!

 

Luzi: Hä?

 

Emma: Ja, ein Sender hat von unsrem Hamburgauftritt gehört und der will dass wir ALLE heute in einer Sendung live, live singen.

 

Bodo: Und dieser Sender will dass ALLE kommen die in Hamburg dabei waren? Also auch…

 

Bea: Auch du. Nachdem du jetzt offiziell `n neues Mitglied bist, bist du doch auch mit an Bord, oder?

 

Emma: Und Jenny?

 

Jenny: Ach Emma du lass mal, ich hab heut keine Zeit. Aber ich hör’s mir im Radio an, versprochen. Dafür sing ich jetzt gleich umso lauter mit. Ja, ich möchte nämlich auch gern n die AG einsteigen. Das heißt, wenn niemand was dagegen hat?

 

Luzi: Also von mir aus gern.

 

Bea: Ja klar. Na dann können wir ja loslegen.

 

[Schulflur/Jens Auto]

 

Alexandra: Julian.

 

Julian: Alexandra? Bist du das? [am Telefon] Wo steckst du? Du hast Unterricht, ich hab schon gedacht dir ist sonst was passiert.

 

Alexandra: Es geht mir gut, mach dir keine Sorgen.

 

Julian: Und warum bist du nicht in der Schule?

 

Alexandra: [am Telefon] Ich muss noch was erledigen.

 

Julian: Was denn erledigen?

 

Jens: Hilfe! Ich werde entführt!

 

Julian: Was ist da los? Wer war das? Alexandra?

 

Alexandra: Das Radio.

 

Jens: Das ist nicht wahr. Sie hat eine Waffe.

 

Alexandra: Sei still. Oder…

 

Julian: War das Jens Mirbach? Alexandra, bitte mach keinen Unsinn, ja? Alexandra, lass uns in Ruhe über alles reden. Hörst du?

 

Alexandra: Dafür ist es jetzt zu spät.

 

Julian: Es ist nicht zu spät. Bitte…bitte Alexandra, lass Jens frei. Es hat doch keinen Sinn, dass du dein Leben auch zerstörst.

 

Alexandra: Das ist jetzt alles nicht mehr wichtig. Ich muss das jetzt hier zu Ende bringen.

 

Julian: Alexandra…tu das nicht, bitte. Ich weiß wie verzweifelt du sein musst. Und wenn du das Gefühl hast, dass ich dich damit irgendwie allein gelassen habe…

 

Alexandra: Nein, du bist der Einzige, der immer für mich da ist.

 

Julian: Dann hör jetzt bitte auf mich, Alexandra.

 

Alexandra: Julian…ich liebe dich.

 

Julian: Natürlich, ich liebe dich auch und deswegen… Alexandra? Alexandra, bist du noch dran? Alexandra?

 

[Aula]

[STAG singt „Celebration“, zum ersten Mal mit Jenny!!]

 

[Villa Bergmann]

 

Stefan: Ich wusste, dass du irgendwann wieder nach Hause kommst.

 

Ben: Tja, du kennst mich halt am besten. Hier bin ich wieder.

 

Stefan: Was soll das?

 

Ben: Ich weiß nicht, wovon du redest?

 

Stefan: Der Schlüssel für meinen Roadster. Was willst du damit?

 

Ben: Ach so, ähm…der Mustang ist in der Werkstatt und ich hab gedacht, du hast nichts dagegen, wenn ich mir den ausleihe. Nur bis morgen.

 

Stefan: Und auf die Idee zu fragen bist du nicht gekommen?

 

Ben: Ich hab gedacht, dir fällt das eh nicht auf.

 

Stefan: Ach, so ist das. Du wolltest dir klammheimlich meinen Wagen nehmen. Wohnen willst du hier nicht mehr, weil es dir nicht passt wie ich mein Leben führe, aber mein Sportwagen, der ist gut genug für dich, ja?

 

Ben: Was?

 

Stefan: Den Schlüssel!

 

Ben: Also gut. Dann behalt doch deine Scheiß-Karre. Ich bin auf dich nicht angewiesen!

 

Stefan: Dann ist es ja gut. [Ben verlässt die Villa, Stefan schaut ihm wütend-traurig nach]

 

[Lehrerzimmer]

[Julian gibt etwas in den Computer ein]

 

Julian: 5 – 3 – 2 – 7 – 0

 

Ingrid [vom Flur]: Herr Götting!

 

Julian: 0. Die Mobilfunk-Koordinaten werden gesucht. Na komm schon, sag mir wo sie ist!

[Ingrid kommt rein]

 

Ingrid: Ach hier sind Sie. Wieso hat denn Herr Deus für Sie die 7b übernommen?

 

Julian: Weil ich ihn darum gebeten habe.

 

Ingrid: Ist Ihnen eigentlich bewusst, dass solche Informationen im Sekretariat zusammenlaufen sollten, damit irgendwer den Überblick hat Wer Wann Wo ist!?

 

Julian: Den haben Sie ja jetzt.

 

Ingrid: Was man mir aber nicht gerade leicht macht. Erst bleibt Frau Lohmann einfach weg und dann tauschen Sie ihre Stunden wie es Ihnen passt!

 

Julian: Wissen Sie was Frau Jäger? Ihr Bedürfnis ständig über alles Bescheid zu wissen ist mir gerade so was von egal, das können Sie sich gar nicht vorstellen. [aus dem Computer kommt ein Signalton] Na endlich!

 

Ingrid: Aber wo wollen Sie denn jetzt hin? [Götting rauscht raus, Ingrid schaut auf den Computer] „Handy-Ortung“! Was hat das denn schon wieder zu bedeuten?

 

[Aula]

[die STAG performt „Celebration“]

 

Bea: Leute, ihr wart großartig! Bodo, super Einstieg. Also wenn ihr beim Radiosender auch so Gas gibt, dann werden wir uns vor Anfragen nicht retten können.

 

Emma: Na hoffentlich bekommen wir da vor lauter Aufregung überhaupt einen Ton heraus.

 

Timo: Jetzt mach dir mal nicht so ins Hemd. Die werden die Sendung ja wohl aufzeichnen, oder?

 

Bea: Vielleicht ist es auch live!? Wir treffen uns auf jeden Fall alle nachher am Bus!

 

Emma: Bodo! Danke, dass du den Anderen nichts gesagt hast. Also wegen dem Kuss, mein ich.

 

Bodo: Geht ja niemanden was an.

 

Jenny: Trotzdem, hast was gut bei uns.

 

Emma: Also wenn wir uns bei dir revanchieren können, dann musst du es nur sagen.

 

Bodo: Eine Sache wäre da tatsächlich!

 

Jenny: Ja?

 

[Aufenthaltsbereich]

 

Jenny: Natürlich ist er verknallt in sie.

 

Emma: Er hat richtig rote Ohren bekommen. Irgendwie süß.

 

Jenny: Na, dann hoffen wir mal, dass seine Traumfrau das genauso sieht.

[sie setzen sich links und rechts von Lara und ziehen ihr die Ohrstöpsel raus]

 

Lara: Ey!

 

Emma: Hast du schon gehört? Wir werden Radio-Stars!             

 

Lara: Äh, meinst du wegen diesem Lokalsender? Das habe ich gehört, ja. Aber ich bin doch gar nicht mehr in der S.T. AG?

 

Jenny: Nee du, aber heute Nachmittag musst du trotzdem mitkommen. Die wollen schließlich wissen, wie es in Hamburg war. Und zwar nur von Leuten, die auch tatsächlich dabei waren.

 

Emma: Und vielleicht hast du ja dann auch wieder Lust mitzumachen? Du fehlst nämlich.

 

Lara: Ich glaub das wird nichts.

 

Jenny: Du meinst wegen der Volleyball-AG? Also, ich hab mich dazu entschieden dass ich beides mache.

 

Lara: Du gehst in die S.T. AG?

 

Jenny: Ja und es wär echt total genial wenn du auch mit dabei wärst. Also zeitlich kriegen wir das beides easy hin.

 

Lara: Ja vielleicht aber…die Zeit ist nicht wirklich das Problem?

 

Emma: Sondern?

 

Lara: Da hat sich doch jetzt dieser Bodo eingeklinkt.

 

Emma: Der ist doch total nett.

 

Lara: Nett? Das is‘ mein Privatstalker. Also das mit heute Nachmittag überleg ich mir vielleicht noch mal, meine Tante will auch gerne das ich mitkomme, aber zurück in die S.T. AG wenn dieser Honk noch dabei ist? Nee, echt nicht. [Jenny und Emma beugen sich geschlagen vor, schauen einander an und starten einen neuen Versuch.]

 

[Parkplatz]

 

Ben: Hey.

 

Ronnie: Was gibt’s denn so dringendes man? Wir sind erst in ner Stunde verabredet.

 

Ben: Es sieht so aus als müssten wir unser Rennen verschieben.

 

Ronnie: Wieso, brauchst du noch Fahrstunden? Oder hat Papi dir die Schlüssel nicht geben, hm? Hey, das Problem können wir lösen. Wie wär’s denn damit ha? Meine Devise ist immer: wenn du etwas willst…dann musst du’s dir nehmen.

 

Ben: Vergiss es.

 

Ronnie: Wusst‘ ich’s doch, du hast Schiss, hm? [Ronnie zieht aus seiner Hose ein Werkzeug um das Objekt seiner Begierde, ein Porsche Carrera, aufzuhebeln. Ben steht Schmiere dabei und Ronnie schafft es tatsächlich den Wagen zu knacken.]Voila.

 

[Garage]

 

Jens: Alexandra…ich weiß nicht was dein Plan war, aber jetzt wäre ein guter Zeitpunkt mich gehen zu lassen.

 

Alexandra: Sei still und tue doch was ich sage.

 

Jens: Ehrlich ich, ich will dich nicht kritisieren…das is‘ hier ne Ausnahmesituation, aber ich glaube nicht das du bedacht hast das

 

Alexandra: Hast du mich nicht verstanden? Halt einfach die Klappe!

 

Jens: Was sonst? Erschießt du mich dann? Das machst du doch sowieso, aber eins sag ich dir, die werden dich drankriegen. Das ist eiskalter Mord!

 

Alexandra: Franziskas Tod, das war Mord. Das hier ist nur ausgleichende Gerechtigkeit.

 

Jens: Wie oft noch? Ich habe deine Schwester nicht umgebracht!

 

Alexandra: Du hast ihre Mörder gedeckt und mich jahrelang im Ungewissen gelassen. Los steig ein. [Als Jens sich weigert und weggehen will zieht im Alexandra die Waffe über den Hinterkopf, bewusstlos geht er zu Boden.]

 

[Auf den Straßen]

[Julian fährt mit seinem Wagen durch die Gegend und versucht Alexandras Versteck zu finden]

 

[Garage]

 

Jens: Was soll das? Hey. [Alexandra hat Jens ans Autoinnere gefesselt, steigt ein, lässt den Motor an, erhöht die Drehzahl im Leerlauf und legt am Ende einen Stein auf das Gaspedal.]

 

[Julians Auto]

 

Julian: Bitte nicht.

 

[Garage]

 

Jens: Alexandra bitte, ich will nicht sterben.

 

Alexandra: Das wollte Franziska auch nich‘.

 

[Julians Auto]

 

Julian: Bitte nicht, bitte, bitte nicht.

 

[Garage]

 

Jens: Alexandra bitte tu das nicht…Du bist keine Mörderin. Bitte mach dich nich‘ schuldig. Denk daran wie sehr du unter dem Tod deiner Schwester gelitten hast.

 

Alexandra: Ich hab all die Jahre an nichts anderes gedacht, aber das wird jetzt `n Ende haben.

 

Jens: Du glaubst doch nich‘ dass du deinen Frieden finden wirst nur weil du MICH umbringst.

 

Alexandra: Nein, meinen Frieden werde ich erst finden wenn ich mit Bea gesprochen habe.

 

Jens: Was hast du jetzt vor?

 

Alexandra: Das muss dich nich‘ mehr interessieren. Adieu Jens.

[Alexandra lässt Jens in der Garage zurück, die sich allmählich mit Abgasen füllt]