Episode 196

Deutsch

[Letztes Mal bei Hand aufs Herz ]

 

Luzi: Ich bräuchte Geld. Ich weiß der Vertrag ist noch gar nicht unterschrieben und der Song ist auch noch nicht fertig.

 

Frank: Es gibt keinen Song. Dora hat gekündigt.

 

Luzi: Was?

 

Frank: Meine Antwort lautet nein. Es gibt keinen Vorschuss.

 

Dora: Er ist nett, solange du ihm nützt. Komm mit mir zu High Sounds. Du kannst den Song behalten und verdienst ‘ne Menge mehr Geld. Das einzige was du noch machen musst, ist, „ja“ sagen.

 

 

INTRO

 

[Schulhof]

 

Dora: Du und ich bei High Sounds, das wäre echt genial. Meine Songs und deine Stimme.

 

Luzi: Aber du hast solange mit Frank zusammengearbeitet…

 

Dora: Ja und mich von ihm ausnehmen lassen.

 

Luzi: Und das ist bei High Sounds anders?

 

Dora: Jedenfalls zahlen sie gut. Wesentlich mehr als Raumzeit. High Sounds ist ‘ne ganz andere Nummer. Sind viel größer.

 

Luzi: Und bei denen hätte ich einen sicheren Plattenvertrag?

 

Dora: Vertrau mir. Die warten quasi nur noch auf deine Unterschrift.

 

Luzi: Wow. Bis jetzt hätte ich nicht mal zu träumen gewagt, dass ich einen Plattenvertrag bekomme und jetzt kann ich mir ein Plattenlabel aussuchen.

 

Dora: Aber das musst du natürlich nicht jetzt und hier entscheiden. Lass uns in den Saal 1 fahren, hm? Wir sprechen alles in Ruhe durch und dann kannst du dich entscheiden, okay?

 

Luzi: Okay.

 

 

[Aula]

 

Bea: Timo, sie gehören an die Pestalozzi.

 

Timo: Das habe ich mal, als ich noch laufen konnte.

Bea: Hier sind ihre Freunde und die STAG.

 

Ben: Komm schon Alter, lass dich von dieser Schmidt-Heisig nicht runterziehen. Die steht drauf anderen das Leben zur Hölle zu machen.

 

Jenny: Hey, wir lassen uns nicht unterkriegen.

 

Timo: Mann aber ihr könnt mich doch nicht jeden Tag die Treppe rauf und runterschleppen.

 

Bea: Wir werden eine Lösung für Sie finden.

 

Timo: Klar, sie bauen für mich die ganze Schule um, pff. Aufzüge, Rampen, Behindertentoiletten.

 

Jenny: Hey Timo, bis dahin improvisieren wir einfach. Darin sind wir ganz groß, das weiß doch jeder.

 

Emma: Und vielleicht ist es gar nicht so schlecht, wenn du hier lernst mit den Hindernisse klarzukommen, die da draussen überall sind.

 

Bodo: Und wenn mal was gar nicht geht, sind wir doch auch noch da.

 

Bea: Genau. Die Lehrer auch.

 

Timo: Ja, wie die Schmidt-Heisig, die ja eigentlich Recht hat. Mann, ich hab hier keinen Bock den Quoten Behindi zu spielen

 

Ben: Timo, jetzt lass uns nicht hängen.

 

Timo: Netter Versuch, aber ist besser, ich gehe…

 

Emma: Timo…

 

Timo: Mann, das ist meine Entscheidung, okay?!

 

[Beschenko’s Wohnung]

 

Frank: Hallo, ist Luzi da?

 

Karin: Nein.

 

Frank: Ja, das sieht aus als würde ich gerade stören.

 

Karin: Kommt drauf an… Können Sie Waschmaschinen reparieren?

 

Frank: Diese Frage kann ich eindeutig mit nein beantworten.

 

Karin: Na ja, ist wahrscheinlich eh hoffnungslos. Total verkalkt, das olle Ding.

 

Frank: Wissen Sie, äh, wann Luzi nach Hause kommt?

 

Karin: Ähm, nein, das weiß ich leider nicht, aber vielleicht kann ich Ihnen helfen? Soll ich ihr was ausrichten?

 

Frank: Sagen Sie ihr bitte einfach, dass ich mit ihr sprechen muss. Wissen Sie, wir hatten eine kleine Auseinandersetzung und ja, ich muss mich bei ihr entschuldigen.

 

Karin: Das ist aber nett, dass sie deswegen extra hier her kommen.

 

Frank: Wissen Sie, sie hat mich einfach auf dem falschen Fuß erwischt.

 

Karin: Worum ging’s denn?

 

Frank: Es ging um den Vorschuss, aber das war eigentlich gar nicht der Punkt, sondern..

 

Karin: Luzi wollte Geld von Ihnen?

 

Frank: Ja.

 

Karin: Hat sie denn gesagt wofür?

 

Frank: Leider nein. Ich schätze, es ging um eine neue Waschmaschine.

 

[Saal 1]

 

Dora: Okay, zurück zum Thema. Ich will ehrlich zu dir sein, Luzi. Wenn du mit zu High Sounds kommst, dann hat das auch Vorteile für mich. Zusammen könnten wir den Song produzieren und hoffentlich nicht nur den.

 

Luzi: Ja, aber ich habe das alles schon mit Frank besprochen und ich darf weiterhin in der STAG bleiben.

 

Dora: Aber den Vertrag hast du jetzt wirklich noch nicht unterschrieben, oder?

 

Luzi: Nein.

 

Dora: Ja klar macht die Frank vorher Zugeständnisse, er weiß ja, dass er dich sonst nicht kriegt. Aber letztlich will er nur deine Stimme und du selbst bist ihm scheißegal.

 

Luzi: Und um was geht es bei High Sounds?

 

Dora: Dich ganz weit nach vorn zu bringen. Und diese STAG Klausel, das machen die auch.

 

Luzi: Trotzdem.. ich muss da noch drüber nachdenken.

 

Dora: Klar, kein Thema. Aber nicht zu lange, ja?

 

Kellner: Sie möchten zahlen?

 

Dora: Ja. Stimmt so.

 

Kellner: Dankeschön.

 

Dora: So, ich muss weiter. Willst du mitfahren?

 

Luzi: Äh, ne, danke. Ich komm schon klar.

 

[Schuleflur]

 

Bea: Timo braucht keine neue Schule. Er braucht sein gewohntes Umfeld und seine Freunde, die ihm Halt geben.

 

Gabriele: Ja, in so einer Situation wäre ein Schulwechsel wahrscheinlich fatal.

 

Bea: Ich werde nicht zulassen, dass die Schmidt-Heisig ihn von der Schule wirft.

 

Helena: Das ist ja hochinteressant. Wenn man Sie so reden hört, könnte man meinen, Sie hätten hier was zu sagen, aber zum Glück bin ich die Direktorin dieser Schule.

 

Bea: Mal sehen wie lange noch.

 

Helena: Sie meinen, weil Sie mir meinen Posten hier streitig machen wollen? Tut mir leid, aber dafür fehlt Ihnen das Format. Hier muss man nämlich verantwortungsvolle Entscheidungen treffen, denn wenn es nur nach mir ginge, dann würde ich Hr. Özgül sehr gern hier behalten, aber das geht nicht, so sind die Spielregeln.

 

Gabriele: ..die wir ändern könnten.

 

Bea: ..wenn wir wollten.

 

Helena: Ich schätze Ihren Idealismus, aber wir haben es hier mit der Realität zu tun und Sie tun Hr. Özgül keinen Gefallen damit, wenn Sie ihm falsche Hoffnung machen.

 

Bea: Aber Sie können einen jungen Menschen, nach so einem Schicksalsschlag doch nicht alleine lassen!

 

Helena: Sind Sie sich sicher, dass es Ihnen um Herrn Özgül geht oder doch viel mehr um ihre krankhafte Neigung sich durch Ihr ach so soziales Engagement sich zu einem guten und integeren Menschen zu stilisieren. Das ist egoistisch, finden Sie nicht?

 

 

[Schule]

 

Bodo: Timo! Timo, es gibt super Neuigkeiten. Ich hab grad mit meiner Tante gesprochen, hier gibt’s einen alten Lastenaufzug, der ist zwar schon ewig außer Betrieb, aber wenn wir den wieder zum Laufen kriegen, dann… dann…

 

Timo: Dann?

 

Bodo: Ja, dann sind wir behindertengerecht. Also die Pestalozzi. Dann sind Treppen kein Problem mehr. Was sagst du?

 

Timo: Erzähl mir doch lieber von deinem Date mit Lara, hm? Ich hab läuten hören, du hast es endlich geschafft?

 

Bodo: Was geschafft?

 

Timo: Naja, du hast doch ein Date mit Lara heute oder?

 

Bodo: Vielleicht sage ich das auch ab.

 

Timo: Ach, come on Bodo.

 

Bodo: Was ?

 

Timo: Du erzählst mir die ganze Zeit ich soll mich nicht hängen lassen wegen meinem Beinen und du hast Schiss vor nem Date?

 

Bodo: Siehst du? Deswegen darfst du dich auch nicht einfach so vom Acker machen.

 

Timo: Warum jetzt genau?

 

Bodo: Weil sonst niemand mehr da ist, der mit den Kopf wäscht wenn ich mal wieder wegen nem Date durch drehe.

 

Timo: Pass auf, es ist ja nicht so, als würde ich gerne von der Schule gehen, also von euch. Aber hier drin erinnert mich einfach alles, alles daran wie es mal war.

 

 

[Schule]

 

Ben: Hey. Alles okay?

 

Bea: Ja, natürlich.

 

Ben: Warum siehst du dann so fertig aus? Wegen Timo. Weil er gehen will.

 

Bea: Ja. Ja genau.

 

Ben: Aber sonst ist alles in Ordnung?

 

Bea: Was soll denn nicht in Ordnung sein? Ich bin einfach ein bisschen durcheinander.

 

Ben: Weißt du was? Ich werde jetzt solange hier sitzen bleiben bis diese Sorgenfalte auf deiner Stirn verschwunden ist. Also. Was ist los?

 

 

[Bei den Beschenkos]

 

Frank: Danke für die Schnell-Lieferung. Tschüss.

 

Luzi: Was machen Sie hier?

 

Frank: Ich sorge dafür, dass deine Mutter keine alte Waschmaschine reparieren muss.

 

Luzi: Einfach so.

 

Karin: Wir machen dass dann mit der Ratenzahlung. Bitteschön. Mit einem Hauch Milch.

 

Frank: Dankeschön.

 

Karin: Eh, ich kann nichts dafür, er hat sie einfach bestellt.

 

Frank: Also, Luzi, meine Reaktion vorhin war wirklich unangemessen. Da kam einfach eine ganze Menge zusammen und deswegen, ja. Möchte ich mich bei dir entschuldigen. Es tut mir leid. Ehrlich.

 

Luzi: Dora hat mir ein Angebot gemacht. Ein ziemlich Gutes.

 

Frank: Sie will dich zu High Sounds rüberquatschen?

 

Luzi: So sieht es aus.

 

Frank: Ja, da sieht man mal, was in dieser Branche alles passieren kann.

 

Luzi: Sie sagt, bei Highsounds wäre alles besser.

 

Frank: Du, wie gesagt, dir stehen alle Optionen offen, wir haben keinen Vertrag.

 

Luzi: Ich weiß.

 

Frank: Aber überleg es dir gut. Es gibt da draussen wesentlich bessere und seriösere Labels als High Sounds. Nicht nur Raumzeit.

 

Karin: Was ist denn an denen so schlimm?

 

Frank: Frau Beschenko, ich möchte jetzt nicht schlecht über die Konkurrenz reden.

 

Karin: Aber mich interessiert Ihre Meinung.

 

Frank: Also gut. High Sounds betrachtet seine Künstler als jederzeit austauschbare Investitionsmasse. Und so behandeln sie die auch.

 

Karin: Und was heißt das genau?

 

Frank: Wenn sie funktionieren, ist alles wunderbar.

 

Karin: Und wenn nicht?

 

Frank: Dann haben sie zweifelhafte Methoden sie wieder loszuwerden. Wie gesagt, der Erfolg zählt.

 

Luzi: Und wenn man sich nicht darauf einlässt?

 

Frank: Dann kommt man nicht aus seinem Vertrag raus.

 

Karin: Warum?

 

Frank: Damit die Künstler nicht zu einem anderen Label wechseln, das heißt der Künstler hat nur noch die Möglichkeit sich selber aus dem Vertrag rauszukaufen oder das Label hat die Möglichkeit den Künstler aus dem Vertrag rauszukaufen.

 

Luzi: Das heißt cash oder Abstellgleis.

 

Frank: So ungefähr. Das Zauberwort ist die schnell Kohle, das funktioniert immer. Das hat bei mir damals auch funktioniert.

 

Luzi: Sie waren bei denen unter Vertrag?

 

Frank: Ja leider. Als ich noch Musiker war. Ist schon ein paar Jahre her. Ja aber es hat mich die Karriere gekostet. Aber wie gesagt, du musst dir selber ein Bild machen und deine Entscheidung treffen. Frau Beschenko, ehm, danke für den Kaffee.

 

Karin: Ich habe zu danken.

 

Frank: Tu mir bitte einen Gefallen, sag mir einfach bis heute Abend bescheid, wie du dich entschieden hast. Gut, danke.

 

 

[Schule]

 

Bea: Ich will mich immer zu einem guten stilisieren. Sagt die Heisig. Siehst du das genauso?

 

Ben: Ich weiß du willst perfekt sein aber kein Mensch macht immer das Richtige, das geht gar nicht.

 

Bea: Aber man kanns versuchen.

 

Ben: Ja klar aber es gibt keine Garantie dafür, dass du alles richtig machst. Manchmal entwickeln sich die Dinge anders als, als man am Anfang angenommen hat.

 

Bea: Aber man kann sich doch bemühen, ohne die Gefühle zu vermieden.

 

Ben: Es ist doch kein Fehler, den Dingen ihren Lauf zu lassen. Und vielleicht einfach mal etwas Verbotenes zu tun.

 

Bea: Ansonsten ist man spießig und kleinkariert. Oder? So wie ich.

 

Ben: Das hab ich nicht gesagt.

 

Bea: Aber gemeint.

 

Ben: Bea, was ich damit andeuten wollte ist, du bist viel zu streng zu dir selbst und ich hab einfach das Gefühl, du hast Angst einfach mal loszulassen.

 

Bea: Weil das ja so viel einfacher wäre. Ich kann nicht aus meiner Haut. Finde dich damit ab.

 

Ben: Das war nicht böse gemeint.

 

Bea: Weißt du was? Ich hätte dir das gar nicht erzählen sollen. Muss jetzt auch los, mein spießiger Zeitplan.

 

Luzi: Mann, was mach ich denn jetzt?

 

Karin: Das Angebot von dieser Dora klingt verlockend. Aber du hast ja gehört was Herr Peters über High Sounds gesagt hat.

 

Luzi: Dora hat mir genau das selbe über Raumzeit erzählt.

 

Karin: Ja aber. Bei ihm hab ich irgendwie ein gutes Gefühl.

 

Luzi: DAS ist der Waschmaschinenfaktor.

 

Karin: Nein. Ich finde er ist, ja anständig.

 

Luzi: Anständig? Ein Musikproduzent?

 

Karin: Ganz ehrlich, ich mag wie er mit dir umgeht. Ich vertraue ihm.

 

Luzi: Mann, High Sounds würde mir so viel Geld geben, dass ich damit erstmal alleine von Leben könnte. Sofort. Dann müsstest du auch nicht mehr so viel arbeiten.

 

Karin: Luzi, so wichtige Entscheidungen kannst du nicht vom Geld abhängig machen. Hier geht es nur um dich.

 

Luzi: Aber das ist was Konkretes. Es geht hier nicht um die Frage, ob ich jemandem vertraue oder ob jemand anständig ist. Kohle ist eine klare Sache.

 

 

[Raumzeit Records]

 

Caro: Frank? Meine Outfit-Vorschläge für Luzis nächsten Auftritt sind fertig. Wollen Sie sie sehen?

 

Frank: Caro, dass ist grad ein ganz schlechter Zeitpunkt. Das brauchen wir gerade nicht.

 

Caro: Sagen Sie bloß, sie zickt schon wieder rum?

 

Frank: Wie gesagt, wir brauchen kein Outfit. Kümmere dich doch bitte einfach um die Einladungen für die Release Party (?). So, was gibt es neues?

 

Miriam: Nur eine kleine Terminänderung, hab ich dir aber schon per Mail geschickt. Und der neue Vertrag von Luzi Beschenko. Aber wenn ich dich richtig verstanden habe, brauchst du den gar nicht oder?

 

Frank: Heute Abend weiß ich mehr.

 

Caro: Keine Ahnung was mit der abgeht aber ich würde meine Chancen nicht so leicht verspielen.

 

Sophie: (Telefon) Hey, na du?

 

Ronnie: Du kannst mir gratulieren, Babe. Es funktioniert.

 

[Luzi’s Zimmer]

 

(Rückblick)

 

Sister-Act Musical Star: Den Workshop haben sich mehr als verdient… die STAG.

 

[Klassenzimmer]

 

(Rückblick)

 

Helena: Sind Sie sich sicher, dass es Ihnen um Herrn Özgül geht oder doch viel mehr um ihre krankhafte Neigung sich durch Ihr ach so soziales Engagement sich zu einem guten und integeren Menschen zu stilisieren. Das ist egoistisch, finden Sie nicht?

 

Ben: Ich weiß du willst perfekt sein aber kein Mensch macht immer das Richtige, das geht gar nicht. Du bist viel zu streng zu dir selbst und ich hab das Gefühl du hast einfach Angst mal loszulassen.

 

(Rückblick Ende)


Ingrid: Frau Vogel, ich hatte schon Angst, dass Sie bereits weg sind! Der Elternabend in der 9b fängt erst in einer Stunde an! Sie hatten sich angeboten den Beisitz zu nehmen! Ihnen ist was dazwischen gekommen?

 

Bea: Da hätte ich Sie wohl informieren müssen!

 

Ingrid: Da kann ich wohl nichts machen!

 

Bea: Na ja, vielleicht habe ich ja noch Glück und finde einen Kollegen der noch einspringen kann!

 

[Raumzeit Records]

 

Caro: Mist!

 

Luzi: Ist Frank da?

 

Caro:Hat es sich jetzt die Diva doch anders überlegt?

 

Luzi:Ja, ist er da?

 

Miriam: Er ist in seinem Büro! Gehe einfach durch ja!

 

[Raumzeit Records/Franks Büro]

 

Luzi:Hallo! Haben sie mal ein paar Minnuten?

 

Frank:Klar! Komm rein! Und?

 

Luzi: Also meine Mutter hat sich total über die Waschmaschine gefreut und …

 

Frank:Ja schön das freut mich!

 

Luzi:Aber ich lasse mich nicht bestechen! Ich weiß das Sie mir immer entgegen gekommen sind, also nachdem Auftritt mit der STAG Klausel oder Waschmaschine und so! Aber plötzlich hatte ich das Gefühl, dass sie den Vertrag um jeden Preis wollen und da habe ich mich gefagt, ob Sie nur an der Kohle interessiert sind die sie damit machen können! So nach dem Motto erst ablenken und dann doch so wie sie wollen!

 

Frank:Das heißt Du unterschreibst bei High Sounds!?

 

Luzi:Ich würde mich echt freuen bei Raumzeit zu unterschreiben! Vorausgesetzt ich kann ihnen vertrauen!

 

Frank:Jetzt hast Du es aber ganz schön spannend gemacht! Dir ist aber schon klar, dass wir Doras Song nicht nehmen können!

 

Luzi:Ja, da muss ein neuer her!

 

Frank:Gut, dann sollten wir Nägeln mit Köpfen machen! Ähm Miriam ich brauch bitte ganz schnell Luzis Vertrag! Danke!

 

Luzi;Aber feiern müssen wir wann anders! Ich muss noch wo hin!

 

Frank: Aber, nicht zu High Sounds!?

 

Luzi: Nein, viel wichtiger!

 

[Pestalozzi/Schulhof]

 

Ben: Frau Vogel!

 

Bea: Ja Ben! Was gibt’s?

 

Ben:Ich wollte mich bei Dir entschuldigen! Du hast das vorhin in den falschen Hals gekriegt! Ich wollte Dich vorhin einfach nur ein bisschen Ärgern!

 

Bea: Ein bisschen viel!

 

Ben:Ich sag doch, es tut mir leid und ich mache das wieder gut! Heute noch! Ich biete Dir nämlich die einmalige Chance Dir selbst zu beweisen dass Du nicht spießig und kleinkariert bist! Ich habe mir eine kleine Überraschung überlegt!

 

Bea:Was für eine Überraschung soll das sein?

 

Ben: Verrate ich nicht! Du musst mir eben vertrauen! Einfach loslassen! Jetzt komm schon! Autofahren wird ja wohl noch drin sein oder ist das auch schon zu crazy für Dich?

 

[Aula]

 

Caro: Stop!

 

Timo: Was?

 

Caro: Ich habe gehört, dass Du eben einen ziemlich beeindruckenden Vortrag gehalten hast!

 

Emma:Nur leider war er nicht beeindruckend genug!

 

Bodo:Wir lassen Dich nämlich nicht gehen!

 

Luzi:Weil wir egoistisch sind und dich behalten wollen!

 

Emma:Du kannst nicht einfach so gehen und uns hängen lassen!

 

Jenny: Stimmt! Geht nicht! No Way!

 

Emma: Ich weiß das nicht immer alles so toll war und es sind auch wirklich blöde Sachen passiert, aber wir haben immer zusammengehalten und alles zusammen durchgestanden und ich finde es sollte auch so bleiben!

 

Bodo: Genau!

 

Emma:Als es mir mies ging da hat mir STAG auch geholfen und genauso sind wir jetzt auch für Dich da!

 

Luzi:Du wirst uns sowieso nicht los!

 

Jenny: Genau! Wenn Du nämlich nicht hierbleiben willst, dann musst Du uns mitnehmen! Alle vier!

 

Timo:Ihr seid ja total bescheuert! Aber sagt nachher nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt!

 

[Parkplatz]

 

Bea:Bist Du sicher das wir hier richtig sind?

 

Ben:Absolut! Voila Madame! Ist alles ok!

 

Bea:Schön! Sagst Du mir denn jetzt was Du mit mir vorhast!

 

Ben: Hier geht’s lang!

 

Bea:Wie jetzt?

 

Ben:Hinter dem Zaun ist ein Schwimmbad!

 

Bea:Ja, aber so wie es aussieht wird es gerade renoviert!

 

Ben:Ja ber das stört uns nicht! Ist eh zu! Wir steigen ein! Ist Dein erstes Mal oder?

 

Bea:Das ist Einbruch!

 

Ben:Würde Frau Vogel sagen, die immer alles richtig machen will, aber was sagt die neue spontane Bea dazu!?

 

Bea:Das es Einbruch ist!

 

Ben: Jetzt komm schon! Schlimm genug das Du das noch nicht mal als Teenager gemacht hast! Wobei eigentlich ganz cool das es Dein erstes mal ist! Mit mir!

 

Bea:Ich bin so gut wie weg!

 

Ben:Also doch spießig und kleinkariert!