Episode 200

Deutsch

 

In der letzten Folge bei Hand aufs Herz

 

Bea: Dein Vater hat uns erwischt, der hat mich erwischt. Halb nackt..

 

Ben: So what?

 

Bea: Weißt Du was los gewesen wäre, wenn Helena eine Sekunde früher gekommen wäre?

 

Bea: Umso dankbarer bin ich Ihnen natürlich, dass Sie Frau Schmitt Heisig nicht informiert haben.

 

Stefan: Ich hab meine Gründe. Mir ist es nämlich lieber, wenn wir die Sache unter uns klären.

 

Bea: Natürlich..

 

Stefan: Drei Dinge möchte ich klarstellen! Erstens: Das was wir hier und jetzt besprechen, wird diesen Raum nicht verlassen! Zweitens: Wenn Sie sich an das was wir hier besprechen nicht halten, werden Sie nie wieder ein Fuß auf die Erde bekommen! Drittens: Sie werden ab sofort meinen Sohn in Ruhe lassen! Ist das klar soweit!? 

 

INTRO

 

Bea: Ja. Nein. Bitte verstehen Sie Herr Bergmann. Das zwischen Ben und mir..

 

Stefan: Lassen Sie meinen Sohn aus dem Spiel. Sie als Lehrerin tragen die alleinige Verantwortung.

 

Bea: Natürlich.

 

Stefan: Haben Sie sich eigentlich schon mal überlegt, ob Ben dass alles freiwillig tut?

 

Bea: Wie bitte? 

 

Stefan: Ja, mal angenommen, er würde das alles gar nicht wollen. Oder irgendwann nicht mehr wollen. Welche Chancen hätte er?

 

Bea: Sie glauben doch nicht allen Ernstes, dass ich ihn zu etwas zwingen würde?

 

Stefan: Die Macht dazu hätten sie auf jeden Fall.

 

Bea: Das ist doch absurd.

 

Stefan: Frau Vogel, das einzige was hier absurd ist,  ist die Tatsache, dass ich meinen Sohn mit seiner halb nackten Mathematiklehrerin in meinem Wohnzimmer erwischt habe.

 

Bea: Ben ist mir viel zu wichtig.

 

Stefan: Das sagen sie jetzt, ja.

 

Bea: Weil es die Wahrheit ist.

 

Stefan: Für meinen Sohn steht auf jeden Fall sehr viel auf dem Spiel. Daher erwarte ich von Ihnen eine Professionalität, zu der Sie als Lehrerin in der Lage sein sollten.

              Sehen Sie in Zukunft also zu, dass sie Ihre Gefühle im Griff haben. Andernfalls werden Sie mich kennenlernen. Einen schönen Tag noch.

 

Schulhof

 

Frank: Du freust Dich ja gar nicht. Immerhin geh'ts um nen Auftritt in Berlin.

 

Luzi: Ich finds super.

 

Frank: Luzi, dass kommt bei mir nicht so ganz an.

 

Luzi: Naja, es kommt alles ein bisschen schnell. Und dann auch noch ein Auftritt im Fernsehen. Der ist ziemlich groß. Vielleicht zu groß für mich. Und dann auch noch in Berlin. Und da war ich noch nie.

 

Frank: Aber gerade deswegen solltest Du ausflippen. Ich mein, so ein Auftritt fliegt nicht gerade vom Himmel herunter. Da muss man zugreifen.

 

Luzi: Klar.

 

Frank: Ok.Gut, pass auf. Ich sag Dir jetzt mal, was die zwei wichtigsten dinge in dieser Branche sind. 1. Du musst dafür bereit sein, dass zu tun, was der Moment gerade fordert und 2. Du darfst Dir nie anmerken lassen, wie Du Dich gerade fühlst. Fake it till you make it.

 

Luzi: Ich lern das schon noch. Ich brauch nur noch ein bisschen Übung.

 

Frank: Dann bist Du also dabei?

 

Luzi: Ja, ich bin dabei.

 

Frank: Das ist gut, ich hab nämlich schon zugesagt.

 

Luzi: Echt?

 

Frank: Ja...Ich hab denen einen Mega Act versprochen. Luzi, Alles wird gut. Ich lass Dir noch nen cooles Bühnenoutfit organisieren und dann...

 

Luzi: Von Caro?

 

Frank: Ja. Und ich wäre Dir sehr dankbar, wenn Du es dieses mal anziehen würdest.

 

Luzi: Logisch. Gut, dann treffen wir uns in einer Stunde in meinem Büro und besprechen alles weitere. Du wirst die Leute heute nachmittag umhauen.

 

Luzi: Heute nachmittag?

 

 

 

Helena: Es wie immer sehr aufschlussreich, was Du zu berichten hast.

 

Stefan: Ich lass die Kalkulation noch mal von der Rechtsabteilung überprüfen. Und dann bekommst Du ein Exemplar. Und um die andere Sache..

 

Helena: Kümmere ich mich. Mit Vergnügen übrigens.

 

                Frau Vogel!

 

Bea: Ja?

 

Helena: Ich soll Sie von Herrn Bergmann grüßen.

 

Bea: Danke.

 

AULA

 

Bodo: Da bist Du ja endlich. Wir haben schon auf Dich gewartet.

 

Timo: Alles ok bei Dir?

 

Luzi: Ich hab nen Fernsehauftritt im Nachmittagsmagazin.

 

Timo: Das ist ja der Hammer.

 

Emma: Etwa live?

 

Luzi: Ja, live, oh, dass ist toll.

 

Jenny: Das ist toll.

 

Emma:Ich schau mir das auf jeden Fall an.

 

Jenny: Ey, ich hab Dir gesagt, dass Du es drauf hast

 

Emma: Ich habs Dir doch gesagt. Das ist erst der Anfang.

 

Bodo: Dann wirst Du jetzt ein Star.

 

Luzi: Und Du bekommst auch ein Autogramm.

 

Caro: Ich weiss auch schon was Du tragen wirst. Frank der wird es lieben.

 

Luzi: So? Was denn?

 

Caro: Mit dem Kleid wirst Du heute die Show rocken.

 

Emma: Äh, wie heute? Heute ist unser Benefitzkonzert.

 

Luzi: Ich weiss.

 

Caro: Berlin ist wichtiger. Wie sehen uns im Label.

 

Bodo: Berlin?

 

Luzi: Ja, wir fliegen dahin und nach dem Auftritt gleich wieder zurück. Das geht schnell.

 

Bodo: Du singst unseren Hauptpart. wie soll das gehen, wenn Du in Berlin bist?

 

Luzi: Naja, zur Probe schaff ich es vielleicht nicht.

 

Jenny: Darum geht es ja auch nicht. Das Problem ist der Auftritt.

 

Emma: Du lässt uns doch nicht hängen, oder?

 

Timo: Leute, jetzt lasst sie doch mal. Ich mein, hey, dass ist eine einmalige Chance.

 

Luzi: Mann, es geht doch auch nur um die Probe. Zum Auftritt bin ich wieder pünktlich in Köln. Um Zwei fliegen wir nach Berlin und um Vier  hab ich meinen Auftritt und um Sechs  nehmen wir den Rückflug und um Acht steh ich mit Euch hier auf der Bühne

  

Jenny: Hey, wenn du dich da mal nicht verschätzt. So Live Auftritte sind unberechenbar. Und dann musst du noch vom Flughafen bis hierher. Das wird echt eng.

 

Luzi: Ja, aber ich habe das alles mit Frank durchgesprochen und er meinte, das funktioniert. Also, ich bin auf jeden Fall heute Abend da. Versprochen.

 

[Raumzeit Records]

 

Luzi: Da bin ich.

 

Frank: Kannst du schon mal die Sachen hier anprobieren? Danke.

 

Caro: Das ist von Lanford. Reine Seide.

 

Luzi: Ja, können wir anfangen?

 

Caro: Sag mal, ist dir überhaupt klar, was du da tragen wirst?

 

Luzi: Mhm, ein schwarzes Kleid.

 

Caro: Ja, das wird passen. Schwarz ist gut gewählt, es macht dich schlank.

 

Luzi: Ist das nicht ein bisschen kurz?

 

Caro: Ist das eine Show oder eine Beerdigung? Ja, zieh mal an. Lauf mal damit.

 

Frank: Sag mal, haben wir nichts Flacheres? Luzi, bereit durchzustarten?

 

Luzi: Auf jeden Fall.

 

Frank: Ich nehm dich beim Wort.

 

Luzi: Ich streng mich an. Ich krieg das schon hin.

 

Frank: Das klingt schon besser. Also, pass auf, du musst nichts anderes tun als dich auf deinen Song zu konzentrieren. Du singst dir die Seele aus dem Leib und haust alle vom Hocker. Okay? Gut. In fünf Minuten geht’s los, dann ist das Taxi da und dann geht’s ab nach Berlin. Ja?

 

[Aula]

 

Emma: Und was machen wir, wenn Luzi es nicht rechtzeitig schafft?

 

Timo: Emma, es sind noch Stunden bis zum Konzert. Bis dahin ist Luzi längst da.

 

Emma: Aber wir hatten keine Probe. Ach, das geht alles bestimmt schief.

 

Jenny: Emma!

 

Bea: Emma, das sagen Sie jedes Mal. Und bis jetzt hat es jedes Mal geklappt, hm? Emma, lassen Sie uns nicht an die Vergangenheit denken. Nur an den Auftritt gleich, okay?

 

Emma: Okay.

 

Bodo: Außerdem wenn wir keine Generalprobe haben, kann die auch nicht gut werden, was ja Pech bringt. Also, wird der Auftritt super.

 

Emma: Oh, verdammt!!

 

Jenny: Was ist denn jetzt schon wieder los?

 

Emma: Ja, wir haben die Spendenbox vergessen.

 

Bea: Keine Panik, ich hol sie.

 

Ben: Cool, ich komm mit.

 

Bea: Macht ihr einfach weiter hier. Ich bin gleich wieder da.

 

[TV Studio]

 

Moderator: Hallo. Na?

 

Frank: Das ist Luzi Beschenko.

 

Moderator: Willkommen.

 

Frank: Das ist meine Assistentin.

 

Moderator: Hallo.

 

Caro: Hallo.

 

Moderator: Geht gleich los. Komm, wir gehen zum Set rüber. So. Im Studio bitte Handys aus. Ja, da ist es. Das hier sind die unterschiedlichen Setups. Und dort, dahinten ist der Auftritt gleich.


Caro: Am besten Sie sagen mir was zu tun ist. Bei den Auftritten bin ich sowas wie Luzi’s Coach.

 

Luzi: Caro…

 

Caro: Was denn? Du drehst doch gleich durch vor lauter Aufregung. Ich dachte, ein bisschen weniger Belastung würde dir gut tun.

 

Moderator: Beim ersten Mal sind wir alle total aufgeregt, aber bei uns beißt niemand. Das hier. Das ist deine Bühne. Komm mal her. Kannst dich schon mal ein bisschen umsehen.

 

Frank: Und, was sagst du?

 

Luzi: Wahnsinn.

 

Moderator: Alles klar. Okay. Der Auftritt hat sich nach hinten verschoben.

 

Luzi: Um wie viel?

 

Moderator: Das ist schwer zu sagen und du musst jetzt eh erst mal in die Maske.

 

Frank: Na, ist doch super. Ich hab da noch kurz eine Frage.

 

Luzi: Schaffen wir es dann noch rechtzeitig?

 

Caro: Wohin?

 

Luzi: Zurück nach Köln.

 

Caro: Du kommst ins Fernsehen und denkst über einen mickrigen Auftritt in einer Schulaula nach?

 

Luzi: Es geht um Timo.

 

Caro: Ja, in deinem Song doch auch, dachte ich.

 

[Pestalozzi - Dachspeicher]

 

Bea: Da bist du ja. Ein Glückspfennig. Der wird uns sicher Glück bringen. Die alten Jahrbücher… 98, 99,…

 

Ben: Schon damals hätte ich dich gern gekannt.

 

Bea: Ben, was machst du denn hier?

 

Ben: Obwohl da war ich acht.

 

[Aula]

 

Bodo: Luzi müsste gleich drankommen.

 

Timo: Daumen drücken, Leute.

 

Jenny: Wir schauen uns den Auftritt später online an, hm?

 

Emma: Hoffentlich kommt sie rechtzeitig sonst sind wir echt im Eimer.

 

Timo: Natürlich kommt Luzi noch, sie hat es doch versprochen. Das heißt? Auf geht’s Leute.

 

[in der Maske]

 

Maskenbildnerin: So, fertig!

 

Miriam: Danke.

 

Frank: So Luzi, du kannst dich entspannen.

 

Luzi: Kann ich nicht. Kriegen wir noch unseren Rückflug? Auch wenn wir erst später dran sind?

 

Frank: Du, wenn nicht dann nehmen wir den nächsten Flug und wir kommen ein bisschen später.

 

Luzi: Ein bisschen später ist gut, die ST AG hat einen Auftritt.

 

Frank: Luzi, wir haben erstmal hier einen Auftritt. Willst du das hier?

 

Luzi: Ja!

 

Frank: Dann musst du jetzt erstmal alles vergessen. Und nach dem Auftritt kannst du gerne wieder an die anderen denken.

 

Luzi: Okay, Sie haben ja recht. Eins nach dem anderen, wir sind hier, ich hab einen Auftritt alles wird gut und wir sind rechtzeitig im Flieger.

 

Jan Hahn: Werbepause!

 

Luzi: Und danach bin ich dran?

 

Jahn Hahn: Nee, wir haben noch ein Interview vorgezogen. Aber dann.

 

Frank: Okay. Gut. Hm..

 

 [Aula]

 

Jenny: Soooo. Langsam können wir uns schon mal anziehen. Das hier ist Luzis, das kann sie sich später noch überwerfen.

 

Bodo: Cool.

 

Emma: Ja noch cooler wäre, wenn Luzi jetzt hier wäre.

 

Jenny: Mal sehen. Bei live Auftritten kann so einiges dazwischen kommen.

 

Emma: Du glaubst also auch, dass sie nicht kommt?

 

Bodo: Wir haben doch noch Zeit.

 

Jenny: Ja.

 

Emma: Wo bleibt eigentlich Frau Vogel?

 

Timo: Sucht bestimmt noch die Spendenbox

 

Emma: So lange?

 

Bodo: Ich geh sie suchen.

 

Emma: Du darfst doch jetzt nicht auch noch abhauen.

 

Jenny: Da waren es nur noch zwei.

 

[Lehrerzimmer]

 

Fr. Jäger: Sie kommen doch auch zu dem Benefizkonzert oder?

 

Lehrer: Sicher.

 

Fr. Jäger. Haben Sie auch alle genug Kleingeld dabei? Wir dürfen die Schüler nicht enttäuschen, wo sie sich für Timo doch so ins Zeug gelegt haben, um das Geld für den neuen Fahrstuhl zusammen zu bekommen.

 

Fr. Krawczky: Laut dem Angebot, was die Schüler für den Fahrstuhlumbau eingeholt haben, geht es um rund 3000,- €.

 

Fr. Jäger. Eh. Sie kommen vermutlich nicht oder?

 

Helena: Oh, natürlich komme ich. Wie Sie ja gerade sagten, wir sollten die Schüler jetzt nicht enttäuschen.

 

Kr. Krawczyk: Bisher hab ich sie eher als Skeptikerin empfunden, was den Umbau für Timo Özgül betrifft.

 

Helena: Als Direktorin ist es meine Pflicht, realistisch zu bleiben. Aber oft genug habe ich betont, wie wichtig es mir wäre, Timo Özgül persönlich zu helfen. Und das werde ich jetzt auch tun.

 

[Kammer]

 

Bea: Und bei der letzten Drehung, da bin ich dann gestolpert. Also fast gestolpert. Aber die Abschlussaufführung war der Wahnsinn. Ja. Wir sollten zurück in die Aula.

 

Ben: Das hatten wir doch schon so oft. Das geht nicht. Ich kann nicht ohne dich sein. Wir beide, wir…Wir gehören zusammen.

 

Bea: Das werden nicht viele so sehen.

 

Ben: Geht es hier schon wieder um meinen Vater?

 

Bea: Du musst dein Abitur schaffen. Du darfst dir keinen Fehltritt mehr erlauben. Und ich will meinen Job nicht verlieren. Es geht nicht.

 

Ben: Natürlich geht das. Niemand kann uns trennen.

 

Bea: Wir könnten immer erwischt werden.

 

[Studio]

 

Luzi: Scheiße.

 

Frank: Willst du abhauen?

 

Luzi: Nee, ich wollte den Anderen nur Bescheid sagen, dass wir den Flieger wahrscheinlich verpassen und den nächsten nehmen. Kann ich mal Ihr Handy haben?

 

Frank: Nein.

 

Luzi: Warum nicht?

 

Frank: Luzi, damit du nicht deine Freunde anrufst, weil die dir sonst sagen, wie scheiße dass ist, dass du vielleicht zu spät kommst. Und das zieht dich nur runter. Luzi, dass ist manchmal so im Leben.

 

Luzi: Ich hab Ihnen doch gesagt, wie wichtig dieser Auftritt ist. Wir sammeln Geld für einen Freund.

 

Caro: Wenn man dich so reden hört, glaubt man du würdest lieber in der Aula stehen als in einem Fernsehstudio.

 

Luzi: Klar, für dich ist das auch kein Problem.

 

Frank: Luzi, deine Freunde kriegen dass auch ohne dich hin.

 

Luzi: Schon aber ich hab versprochen, dass ich dabei bin.

 

Frank. Gut. Du, du, du willst also deinen Freunden helfen? Dann überleg dir doch mal was dieser Auftritt für dich bedeutet.

 

Luzi: Ne riesen Chance?

 

Frank: Und ein Riesen Erfolg für deine erste Single. Und dass bedeutet Umsatz und Gewinn und das beideutet auch, dass du ihnen in Zukunft viel mehr helfen kannst, als dass was sie da heute Abend einsammeln.

 

Luzi: Und wie schnell geht das?

 

Frank: Luzi. Wir müssen uns erstmal auf diesen Auftritt heute Abend konzentrieren und alles andere kommt dann von alleine.

 

Luzi: Okay.

 

Caro: Zwei Minuten bist du drin.

 

Luzi: Kannst du den Anderen sagen, dass wir ein bisschen später kommen aber dass sie auf jeden fall warten sollen, weil ich komme?

 

Caro: Na Klar.

 

Frank: Luzi! Konzentrier dich. Okay? Gut. Komm.

 

 

[Pestalozzi Dachspeicher]

 

 

Ben: So sehr Du's auch versuchst, Du wirst es niemals allen recht machen können.

 

Bea: Das will ich doch auch gar nicht.

 

[Bea und Ben tanzen]

 

Bea: Das ist nicht witzig Ben.

 

Ben: Ich weiß Du hast die Verantwortung für mich weil ich Dein Schüler bin. Und wenn wir auffliegen verlierst Du Deinen Job und ich kann mein Abi vergessen. Aber weißt Du was? Ich liebe Dich trotzdem.

 

Bea: Es ist aber nicht so einfach.

 

Ben: Doch! Genau so einfach is' es!

 

Bea: Wir müssten uns immer verstecken.

 

Ben: Nicht immer. In einem Jahr bin ich hier raus.

 

Bea: Ich will mich aber nicht  verstecken.

 

Ben: Hey. Alles ist gut. Hier gibt es nur uns beide.

 

 

[Aula]

 

 

Emma: Oh man scheiße.

 

Jenny: Hey, das klappt schon.

 

Bodo: Wie vom Erdboden verschwunden. Keine Frau Vogel weit und breit.

 

Emma: Und wo bleibt Ben?

 

Bodo: Den hab ich auch nirgends gesehen. Und wenn Luzi nicht kommt, kommt Caro auch nicht.

 

Jenny: Naja, das könnt ich verschmerzen.

 

Emma: Ja aber was ist mit Luzi? Oder willst Du den Hauptpart singen?

 

Jenny: Weißt Du ich schlag vor das machst Du.

 

Emma: Das kann ich nicht.

 

Jenny: Du, sollen wir so kurz vorher den Auftritt noch absagen?

 

Bodo: He, wir haben doch noch Zeit.

 

Jenny: Ja.

 

Emma: Aber Luzi wollte sich nach dem Auftritt bei uns melden.

 

Bodo: Ja und? Was sollen wir jetzt machen außer warten und hoffen?

 

Jenny: Uns damit abfinden das wir das Ding hier ohne Luzi stemmen werden.

 

Helena: Ich wollte Ihnen noch viel Erfolg für Ihren Auftritt wünschen.

 

Bodo: Ja.

 

Jenny: Danke.

 

Bodo: Danke.

 

Helena: Es haben sich ja einige angekündigt. Wann gehts denn los?

 

Jenny: So in 2 Stunden wollten wir anfangen.

 

Helena: Und wo ist Frau Vogel?

 

 

[Pestalozzi Dachspeicher]

 

 

[Helenas Stimme aus dem Off: Probt sie nicht mit Ihnen?]

[Bea und Ben küssen sich leidenschaftlich]

 

 

[Aula]

 

 

Helena: Naja zum Glück hat Sie kein Singpart dann fällt Ihre Abwesenheit vielleicht nicht so auf.

 

 

[Studio]

 

 

Jan Hahn: Ok ich kündige Dich jetzt an und wenn das rote Licht da oben an der Kamera leuchtet, dann bist Du auf Sendung. Klar?

 

Luzi: Okay.

 

Jan Hahn: Gut.

 

 

[Villa Bergmann]

 

 

Stefan: Frau Beschenko.

 

Frau Beschenko: Oh, Herr Bergmann. Tut mir leid ich...

 

[Jan Hahn aus dem TV:...auf ein unglaubliches Talent. Wahnsinnsstimme, Luzi Beschenko mit Ihrem Hit 1000 Tage Regen.]

 

Stefan: Das ist ja Ihre Tochter.  

 

Frau Beschenko: Mhm.

 

 

[Lied 1000Tage Regen von Luzi Beschenko bis Folgenende]